A German treat from Gronau

PUBLISHED: 17:21 12 September 2008 | UPDATED: 22:19 15 June 2010

A MEMBER of the community in Honiton's twin town of Gronau, Germany, has written a report of the recent 20th anniversary twinning trip in German so his countrymen living in Britain can read all about it.

A MEMBER of the community in Honiton's twin town of Gronau, Germany, has written a report of the recent 20th anniversary twinning trip - in German so his countrymen living in Britain can read all about it.Der 20. Geburtstag der StŠdtepartnerschaft zwischen Honiton und Gronau, gefeiert zwischen dem 27.8. und 31.8.2008 in Gronau, stand nicht nur einem guten Stern, sondern unter einer ganzen Galaxie von guten Sternen. Das Wetter, um mit dem zu beginnen, auf das niemand Einfluss hatte, war so schšn, wie es besser nicht hŠtte sein kšnnen und war sicherlich eine gro§e StŸtze fŸr die gleichfalls nicht planbare Harmonie und gegenseitige Sympathie unter den Gronauer Gastgebern und ihren angereisten GŠsten aus Honiton. Vom ersten Augenblick an bis zur letzten Minute des Abschiednehmens herrschte einer derart beglŸckende Eintracht und Freude auf beiden Seiten, die mitunter nicht nur greifbar war sondern sichtbar zu werden schien. Alle empfanden sich in einer ãwunderbaren Welt" und wenn sie einander ansahen und sich begrŸ§ten, konnte man spŸren, sie fragten nicht nur hšflich ãHow do you do?" sondern wollten tatsŠchlich einander sagen: ãI love you!" Und lustig ging es zu! Die Sprachbarriere hie und da wurde mit viel Humor und gegenseitigem VerstŠndnis fŸr sprachliche Schnitzer ŸberbrŸckt. Wenn beispielsweise der Gronauer BŸrgermeister in seiner BegrŸ§ungsrede sagen wollte: ãUnd nun wird Ihnen unsere SekretŠrin ihre Quartiere geben" und dies mit den englischen Worten tat: ãAnd now our secretary will give you your quarters" und manch ein EnglŠnder gedacht haben mag: ãWhy just quarters and not halves?" Oder wenn ein Mitglied der Gruppe aus Honiton in einem GeschŠft nach einem BŸstenhalter fŸr seine Frau fragen wollte, sich stattdessen aber nach einer ãBŸstenhose" erkundigte. Neben diesen wundervollen zwischenmenschlichen Kontakten hat die ãHoniton Band" in Gronau einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Ihr herausragendes Kšnnen und das ihrer gro§artigen Solisten hat sie weit Ÿber das Niveau einer ãnormalen" Feuerwehrkapelle hinauswachsen und zu einem anspruchsvollen Orchester werden lassen. Dass die Gronauer in diesen Hšrgenu§ kommen konnten ist vor allem Roger Sleeman zu danken, der diesen Kontakt zur Gronauer Kapelle hergestellt und befšrdert hat. Und auch die Leistung des in letzter Minute eingesprungenen Dirigenten Malcolm Avery nštigt Bewunderung ab. Die Fahrt zum Freilichtmuseum nach Detmold und die Besichtigung der nahegelegenen Marienburg hat allen sehr gut gefallen und es bleibt zu hoffen, dass beiden Seiten bewusst wird, wie wichtig es wŠre, auch die Jugend, speziell die Schuljugend, mit einem lebendigen SchŸleraustausch in diese StŠdtepartnerschaft einzubeziehen. Dazu wŠre es freilich notwendig, dass die Schule in Honiton sich entschlie§en kšnnte, Deutschunterricht zu erteilen und einen Besuch in Gronau als einen Sprachaufenthalt begriffe und nicht als eine rein touristische Unternehmung, bei der die englischen SchŸler von den deutschen SchŸlern separat und ferngehalten und stattdessen durch die Lande gefahren werden. Dr. Malte Ewert


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